Das gute Leben für ALLE

Es gibt keinen besseren Ort, um neue Gedanken und gleichzeitig neue Menschen kennenzulernen, als einen Salon. Da wird diskutiert, inspiriert und angestiftet. Am besten alles gleichzeitig - mit Ideen, der Sprache und auch der Atmosphäre. Das steht und fällt mit Persönlichkeiten, die bewegende Themen im gesellschaftlichen Diskurs anstoßen.

Logo: Salon steht groß im Zentrum, darunter klein "des guten Lebens", alles in orangener Schrift auf dunkelblauem Grund. Das O von Salon ist ein Auge.

Was ist der „Salon des guten Lebens“?

Der „Salon des guten Lebens“ ist eine digitale Veranstaltungsreihe für ALLE, die sich auf der Suche nach dem guten Leben befinden. Es wird dabei der Frage nachgegangen, wie wir als Gesellschaft den vielfältigen Herausforderungen in Zukunft begegnen und was jede*r von uns in seinem eigenen Radius tun kann, um ein gutes Leben führen zu können. Ziel ist, dass allen Menschen, unabhängig von ihrem Bildungsgrad, eine aktive Teilhabe ermöglicht wird, um die eigene Zukunft zu meistern und zu einer nachhaltigen Zukunft der Gesellschaft beizutragen.

Von September 2021 bis in den Frühling 2022 hinein laden verschiedene Salonnièrs zu ihren Themen in die „Salons des guten Lebens“ ein, um über Visionen und konkrete Ideen für ein gutes Leben für Alle zu sprechen.

3. Salon: Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundauskommen

Zum dritten Salon am 11. November von 19:30 bis 21:00 Uhr bringt Adrienne Goehler ihre Gedanken zum Zusammenhang von Nachhaltigkeit – Entschleunigung – Bedingungsloses Grundein-/auskommen auf unsere virtuelle Bühne und spricht mit ihren vier Gäst*innen unter anderem über die folgenden Fragen:

Was macht ein gutes Leben aus und ist davon genügend für alle Erdenbewohner*innen [und die Natur] vorhanden? Wie sieht eine »gerechte« Wirtschaftspolitik aus, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet?

Wie werden wir in Zukunft arbeiten und welchen Stellenwert wird hierbei die Erwerbsarbeit einnehmen? Wird es zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen, wenn wir lernen, heute oft unbezahlte oder nur schlecht vergütete soziale Arbeit als gleichwertig mit anderer Arbeit wahrzunehmen? Bringt ein Bedingungsloses Grundein/aus/kommen mehr Gerechtigkeit für Frauen, für die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit? Wie würde sich das auf sinnstiftende, lebensantreibende Aufgaben auswirken können?

Und schließlich: Kann mit der Einführung eines Bedingungslosen Grundein/auskommens, im Sinne eines universellen Menschenrechts, ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden, der uns den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen näherbringt?

Darüber spricht Adrienne Goehler, Kuratorin und Publizistin, mit folgenden Gäst*innen:

  • Anna-Sophie Brüning, Dirigentin
  • Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS Bank
  • Swaantje Güntzel, Konzept- und Performancekünstlerin
  • Julio Linares, Basic Income Earth Network

Der Salon findet virtuell auf Zoom statt:

https://zoom.us/j/94782596438?pwd=WE9HZTdjSHdPWEVCd0dFd3l5Y1hsQT09

Für Fragen und für weitere Infos:

Schau in unseren Kalender, schreibe eine Email an salonsdesgutenlebens@boell-sh.de oder besuche uns bei Instagram @salonsdesgutenlebens oder auf unserer Website.

Die Reihe wird in Kooperation mit den 15 Landesstiftungen und der Bundesstiftung im Rahmen des aktuellen Verbundprojekts „Wirtschaften mit Zukunft* ökologisch – demokratisch – sozial“, durchgeführt.

Vergangene Salons

Der 2. Salon: Eine andere Welt ist möglich durch grünen Journalismus

Der zweite Salon fand am 27. Oktober von und mit Torsten Schäfer und seinen Gäst*innen Andrea Vieser und Andreas Weber statt:

Ein gutes Leben gelingt, wenn guter Journalismus und inspirierende Schriftstellerei Visionen, Zukunftsbilder und reale Möglichkeiten von der anderen, naturnäheren und gerechteren Welt aufzeigen. Bilder, die mit Veränderungsfreude und Lassenskraft zu realen Alternativen werden. Denn das Bestehende ist veränderbar. Aber wie?

Welche Sprachen, Worte und Narrative müssen wir für das gute Leben auf einer gesunden Erde finden? Inwieweit müssen wir lernen, anders zu sehen, zu spüren, zu wissen und zu sprechen?

Der 1. Salon: Streit und Sein - Zukunft

Die Reihe startete am 8. September mit dem ersten virtuellen Salon von Kübra Gümüşay und ihren Gästinnen Mithu M. Sanyal, Emilia Roig, Asal Dardan:

Wie können wir eine konstruktive Diskurskultur nähren bei Themen, die sich mit Gerechtigkeitsbestrebungen beschäftigen? Themen wie Feminismus, Antirassismus oder Klimagerechtigkeit, bei denen es im ersten Schritt um das Aufzeigen von Missständen, also die Notwendigkeit von Veränderungen, geht und im nächsten dann um die Diskussion einer gerechteren Zukunft. Wie können wir verhindern, dass sich Debatten im ersten Schritt erschöpfen? Was für Grundlagen braucht es, um zugewandt, konstruktiv, erfolgreich über eine gerechtere Zukunft zu sprechen?

Logo: Reine Schrift, weiß auf hellgrünem Grund: "Wirtschaften mit Zukunft*" oben groß und unten klein "*ökologisch demokratisch".