Deutsch-Dänische Freundschaft in der Grøn Grenzregion

Bericht

An zwei Wochenende kamen in Glückburg und Løgumkloster Praktivist*innen zusammen, um gemeinsam etwas in der Grøn Grenzregion zu bewegen.

Teilnehmende von Gron Grenzregion stehen jubelnd im Garten.

Wochenenden, die Deutschland und Dänemark zusammenbringen

"Die grüne Grenzregion ist nicht wieder mal ein neues Projekt. Sie ist eine gemeinsame Story. Und wir sind Teil einer Bewegung.“ 

So fasste der dänische Teilnehmende Kaj Larsen die beiden gemeinsamen Wochenenden zusammen. Rund 20 Praktivist*innen aus der deutsch-dänischen Grenzregion waren zu 2 Workshop-Wochenenden zusammengekommen, im April in Løgumkloster und nun Ende Juni in Glücksburg. Zur Info: Praktivist ist die dänische Wortschöpfung aus der GNF, welche nebst dem Begriff Aktivismus in Gebrauch gekommen ist, um den Fokus zurück zu praktischen, umsetzbaren in der eigenen Nachbarschaft und Region verdeutlichen soll.

Die gemeinsame Zeit war gefüllt mit viel Inspiration und Empowerment für das grüne Ehrenamt auf beiden Seiten der Grenze. Klimakommunikation, Storytelling und der Dreiklang „Herz, Kopf, Hand“ standen auf dem Programm. Aber auch für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung über alle Grenzen hinweg war Platz.

Was bleibt im Rückblick? Ermutigung, ein Netzwerk und die Gewissheit, dass wir lokal vieles gemeinsam (mit-)gestalten können. Nicht als diejenigen, die sich alleine abmühen. Sondern als diejenigen, die Räume öffnen, in denen Gutes Klima in Gemeinschaft gedeihen kann.

Im Folgenden teilen wir eine am Wochenende entstandene Niederschrift, die uns alle sehr abgeholt hat:

The Great Story – An Invitation
Over the last few days I have realised something.
For many years I have talked about projects.
Today I think I would rather talk about a movement.
Projects have a beginning.
Projects have an end.
Movements continue because people carry them forward together.
Perhaps that is what I have been searching for.
Not another project.
But a shared story.
A story where every person adds a small piece.
Like a relay race.
No one runs forever.
But the relay continues because someone receives the baton and chooses, to carry it a little further.
Maybe this is also what our Green Neighbourhood Communities are really about.
Not saving the whole world.
But taking care of the place where we are.
Together.
Step by step.
Process by process.
Celebrating the small milestones along the way.
The story never really ends.
It simply grows, because more people begin telling it.
So perhaps my invitation is very simple.
Don't join my project.
Help us write our shared story.

Thank you !!!

And thank you even more for sharing part of this journey with me.

(Written participant by Kaj Larsen)

Über Grøn Grenzregion

Mit der Initiative grüne Grenze fördern wir die grüne Transformation direkt vor unserer Haustür – in der deutsch-dänischen Grenzregion. Wir unterstützen Menschen, die in ihren Dörfern, Nachbarschaften oder Kommunen bereits anpacken und nachhaltige Veränderungen voranbringen wollen.

Unser Ziel: Engagierte vernetzen, stärken und sichtbar machen. Wir schaffen Räume, in denen Ideen wachsen, Synergien entstehen und praktische Lösungen umgesetzt werden können – gemeinsam und grenzüberschreitend.

Herzstück des Projekts ist die Green Højskole / Grüne Hochschule: ein Lern- und Arbeitsraum, in dem lokale Gruppen ihre Projekte weiterentwickeln, voneinander lernen und im Austausch mit anderen Teams ihre Vorhaben in die Praxis bringen. Ganz gleich ob Mobilität, Energie, Konsum oder Ernährung – jede Gruppe arbeitet an ihren eigenen Themen, profitiert aber vom gemeinsamen Wissen, Coaching und praktischer Unterstützung durch die Projektpartner.

Der Perspektivwechsel macht den Unterschied: Lösungen, die in Dänemark schon funktionieren, können in Deutschland adaptiert werden – und umgekehrt. Gemeinsam gestalten wir eine resiliente, engagierte Grenzregion, die zeigt, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelingt.

Mehr Informationen gibt es hier.

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Die Initiative wird über den Interreg-Bürgerprojektefonds der Europäischen Union gefördert.