
Veranstaltung mit Bahman Nirumand 31. Mai 2012, 19.30 Uhr, International Center der CAU
Die heftigen Reaktionen auf die gedichtete politische Intervention von Günter Grass haben die Konfliktregion des Nahen Ostens und das gespannte, feindliche Gegenüber von Israel und Iran erneut in den Fokus des öffentlichen Interesses gezogen. Arbeitet Iran an der Entwicklung einer Atombombe, und was würde das für das Existenzrecht des israelischen Staates und die aktuelle und zukünftige Sicherheitsarchitektur in dieser Region und der Welt bedeuten? Wie könnten sich diese Entwicklungen auf weitere Interventionen der Internationalen Gemeinschaft auswirken? Können wir als Deutsche, die ihr Verhältnis zu Israel immer auch aus der Position historischer Verantwortung heraus definieren müssen, überhaupt einen erkenntnisoffenen Blick auf und in die iranische Gesellschaft richten – und was sehen wir dann?
Wie sieht die Lebensrealität in Iran aus, welche Erwartungen und Wünsche haben die Menschen in Iran und wo sind Impulse und Räume für gesellschaftliche Veränderungen? Welche Perspektiven gibt es für ein friedlicheres Zusammenleben der Menschen im Nahen Osten und was sind die Bedingungen dafür?
Wir wollen den Blick in eine „explosive Gesellschaft“ wagen. Dazu haben wir den iranisch-deutschen Autoren, langjährigen Analytiker und intimen Kenner der politischen und gesellschaftlichen Situation in Iran, Bahman Nirumand eingeladen. Außerdem wird es eine kurze Kommentierung aus der Sicht von Arash Guitoo, iranischer Politologe und Student der Islamwissenschaften an der Kieler Universität, geben.
Mehr Informationen finden Sie im Flyer. Wir freuen uns auf Sie!

Chancen und Spielball der Interessen zugleich
Als aufstrebende Industrienation ist Indien heute ein weltweit führender Nutzer der Solarenergie. Die deutsch-indische Zusammenarbeit auf dem Sektor erneuerbare Energien hat bereits einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung geleistet. Unterschiedliche Interessen auf beiden Seiten behindern jedoch immer wieder die Kooperation. Es steht das Interesse nach lukrativen Investments der Forderung eines Technologietransfers gegenüber, begründet durch die Verantwortung des „Westens“ für den Klimawandel. Hinzu kommen die Ängste und Nöte der einheimischen Landwirte vor dem Verlust von Ackerflächen für die Nutzung erneuerbarer Energien.
Der seit 1989 in Indien beheimatete Journalist, Autor und Fotograf Rainer Hörig berichtet und diskutiert, auf Einladung der Deutsch-Indischen Gesellschaft Kiel, des klimabüros küstenpower der HBS-SH und dem Bündnis Eine Welt SH e.V., am 07. Juni 2012 um 19 Uhr in der „Pumpe“. Zum Flyer >>>

Der Blick in die Vergangenheit und der Umgang mit Geschichte und deren Darstellung heute steht im Zentrum der wissenschaftlichen Tagung „Gedächtnisräume. Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen in Norddeutschland“. Sie findet am 15. und 16. Juni 2012 im Warburg-Haus in Hamburg statt und wird von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein mit veranstaltet. Das Programm gibt es hier>>>.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung
In den letzten Jahren ist in Schleswig-Holstein ein landesweites Netzwerk von Organisationen und Einrichtungen entstanden, die im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) engagiert sind. Diese haben sich Mitte März dieses Jahres offiziell als „Landesarbeitsgemeinschaft Bildung für Nachhaltigkeit SH“ konstituiert. Die Heinrich-Böll-Stiftung gehört dazu. Es ist unser Anliegen, BNE noch intensiver in den landespolitischen Diskurs einzubinden und zu stärken. Dazu haben wir in den letzten Wochen Gespräche mit VertreterInnen der Landtagsparteien geführt. Die Ergebnisse dieser Gesprächsrunden präsentieren wir fortlaufend hier!

Anfang Mai haben über 100 StudentInnen an der Fachhochschule in Kiel über aktuelle Tendenzen des Rechtsextremismus und die Rolle und Verantwortung von sozialer Arbeit in diesem Kontext diskutiert. Die Veranstaltung war Teil der Interdisziplinären Wochen an der FH. Die Erkenntnisse und Anregungen des Seminars sollen jetzt in konkrete Projekte gegen Intoleranz und Rassismus münden, die von StudentInnen und HochschullehrerInnen gemeinsam veranstaltet werden. Weiter zum Bericht >>>.

Schule öffne dich!
Dichtes Gedränge herrscht an den Infoständen im Foyer, SchülerInnen sind in Gespräche mit VertreterInnen von Veinen aus dem Umfeld der Schule vertieft, in Klassenräumen werden Filme gezeigt, manche Klassen haben externe ReferentInnen eingeladen und diskutieren mit ihnen aktuelle politische Fragen ... Es ist wieder „Markt der Möglichkeiten an der Ludwig-Erhard Schule in Kiel. Lesen Sie hier weiter>>>.
Ende April hat sich im Atelierhaus in Kiel die „Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein“ (LAGSH) gegründet. Mit diesem Zusammenschluss wollen die Gedenkstättenträger und Erinnerungsinitiativen ihre gemeinsamen Interessen künftig mit einer Stimme vertreten. Die dringend notwendige Absicherung, Weiterentwicklung und Professionalisierung der schleswig-holsteinischen Gedenkstättenlandschaft soll damit unterstützt werden.
Vorbereitet wurde die Gründung auch auf der Landesgedenkstättentagung im Februar dieses Jahres in Malente, die von der Böll-Stiftung mit veranstaltet wurde. Klick mich >>>

1992 fand in Rio de Janeiro der Erdgipfel statt; er gilt heute als wichtiger Meilenstein in der internationalen Umweltpolitik. Vom 20. bis 22. Juni 2012 werden die Akteure erneut zusammentreffen - um 20 Jahre später - Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven zu eröffnen. VertreterInnen der Heinrich-Böll-Stiftung werden daran beteiligt sein. Die Böll-Stiftung hat sich auch im Vorfeld dieser Konferenz mit Veranstaltungen, Dokumentationen und eigenen Positionen in den internationalen Diskurs eingemischt. Weitere Informationen gibt es hier>>> und bei der Bundesstiftung>>>.

Bericht zum 3. Grünen Salon in Lübeck
Am 27.3.2012 fand im "Haus der Begegnung" in Lübeck der 3. Grüne Salon zum Thema "Wir können sie stoppen! Demonstrationsfreiheit für Neo-Nazis in Lübeck oder die Grenzen des demokratischen Rechtsstaates" statt. Auf dem Podium saßen Pröpstin Petra Kallies (Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg), der ehemalige Lübecker Bürgermeister Michael Bouteiller, Hans-Ernst Böttcher (Präsident des Landgerichts i.R.), Hans-Jörg Wilczek (Bezirks-Geschäftsführer ver.di Ost-Holstein) und Ilhan Isözen (Haus der Kulturen). Moderator war Jörg-Philipp Thomsa, der Museumsleiter des Günter-Grass-Hauses.
Den vollständigen Bericht von Michael Rittendorf finden Sie hier...
Das Hamburger Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung, umdenken e.V., hat vielversprechende Bildungsreisen für In- und Ausland im Jahresprogramm 2012, die auch als Bildungsurlaube anerkannt sind. Es geht z.B. nach Kroatien, Belgien oder nach Ägypten- aber auch im nahen Hamburg werden interessante Themen und Ziele angeboten. Neben dem „klassischen“ Format gibt es auch ein Angebot für RadfahrerInnen.
Hier finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten!

Im ersten Halbjahr 2012 gibt es ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsseminaren für aktive und interessierte Menschen in Gesellschaft und Politik und für die berufliche und persönliche Entwicklung.
Es geht um Themen wie Kommunikation und Rhetorik, Medien, Organisation...
Die Landesstiftungen haben hierzu u.a. viele Workshops im Programm, die sich in das Politikmanagement-Zertifikat einfügen.
Von der Bundesstiftung und einigen Landesstiftungen werden parallel dazu Bestellseminare und Workshops Spezial (in Berlin) angeboten.
Der Flyer (hier zum Download) und www.greencampus.de geben einen guten Überblick und mehr Details. Vielleicht ist etwas für Sie dabei!
Kongress des Stiftungsverbunds der Heinrich-Böll-Stiftung
Do. 03.11. und Fr. 04.11.2011
Die Wirtschaft brummt wieder, aber die großen ökologischen und sozialen Fragen bleiben ungelöst: der Klimawandel, die Verknappung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Die Idee eines „Green New Deal“ gibt eine Antwort auf diese Herausforderungen.
Der Handlungsdruck ist umso größer als Milliarden von Millionen Menschen in Asien, Lateinamerika und Afrika das westliche Wohlstandsniveau anstreben. Wenn wir Wohlstand für alle – in Deutschland wie global – ermöglichen wollen, müssen wir die Industriegesellschaft umbauen und unseren Lebensstil ändern. Wir brauchen eine nachhaltige Form des Wirtschaftens: einen neuen Gesellschaftsvertrag, einen Green New Deal für eine zukunftsfähige Gesellschaft.
Hier finden Sie nun die Video-Dokumentation des Kongresses:
1. Begrüßung (00:22:24)
2. Deutschland als Blaupause ökologischer Transformation (01:39:50)
3. Transformation großer Industriezweige am Beispiel der Chemieindustrie (01:23:01)
4. Grenzen des Wachstums - Wachstum der Grenzen (01:23:01)
5. BIP Adé? Auf dem Weg zum neuen nationalen Wohlstandsindex (01:19:28)
Die Macht der Menschen ist stärker als die Menschen an der Macht.
Diese Präsentation von Anita Maria Dichtl wurde an drei verschiedenen Schulen für eine Unterrichtseinheit von je 90 Minuten eingesetzt. In ihr werden grundlegende Kenntnisse zur ägyptischen Landeskunde vermittelt und die politische Geschichte des Landes erklärt. Danach wird der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit - die Rolle der Frau - vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes von Politik und Religion erläutert. Eine hilf- und lehrreiche Präsentation, die auf den Einsatz im Unterricht wartet.
Diese Präsentation können Sie hier als pdf herunterladen und selbstverständlich auch als PowerPoint von uns erhalten. Hierfür schreiben Sie uns am Besten einfach eine Mail.

Das Leben nach Tschernobyl
Die Hörbilder der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sollen authentische Einblicke in Lebenssituationen aus dem Dorf Bartalameevka und der Stadt Oktjarsbkij in Belarus zeigen, die noch heute in dramatischer Weise von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl geprägt sind. Das audio-visuelle Projekt beinhaltet Fotografien und Interviews.