Heinrich Böll

Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben.
Heinrich Böll

Mit unserem Stiftungsnamen erinnern wir an das Lebenswerk des großen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Heinrich Böll, der sich mit seinen Romanen, Erzählungen und politischen Einwürfen bis heute eine eigene Aktualität bewahrt hat.
Für Heinrich Böll war sein literarisches Arbeiten immer eine kritische Spiegelung gesellschaftlicher Verhältnissen, die Auseinandersetzung mit deutscher Vergangenheit und mit deutscher Gegenwart, die Suche nach und das kompromisslose Beziehen von eigenen Sichtweisen und Standpunkten. Diese permanente politische Intervention hat sich nicht nur in seinen literarischen Werken Bahn gebrochen; Heinrich Böll hat sie auch gelebt.
Böll war Mitglied der Gruppe 47, Mitherausgeber der Zeitschrift "Labyrinth" und Präsident des nationalen wie internationalen PEN. Bölls Auseinandersetzungen mit dem konservativen Katholizismus, sein Eintreten für einen menschlichen Umgang mit den Terrorist*innen der RAF und seine Auseinandersetzung mit den Medien, insbesondere der Bild-Zeitung in dieser Zeit, bringen dies zum Ausdruck.
Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich. Zwei Jahre nach seinem Tod wurde auf Initiative von Freund*innen und seiner Familie die Heinrich-Böll-Stiftung gegründet.

Zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls

Am 21. Dezember 2017 ist Heinrich Bölls hundertster Geburtstag. In diesem Jahr möchten wir mit dem Verbundprojekt der Heinrich-Böll-Landesstiftungen und der Bundesstiftung Böll 100 ganz besonders an das Lebenswerk eines großen Schriftstellers und Nobelpreisträgers erinnern. In den kommenden Wochen und Monaten möchten wir zeigen, dass Böll in dieser Zeit weitaus aktueller ist, als man zunächst annhemen mag.

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