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Lernen aus der Vergangenheit |
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Doch das Gestern ist so nah |
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Die Begegnung mit Menschen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen den Nationalsozialismus er- und überlebt haben und die Beteiligung an Ausstellungen, die sich aus besonderen Blickwinkeln mit dem 2. Weltkrieg auseinandersetzen, stehen im Zentrum unserer Beschäftigung mit der deutschen Geschichte.
Dazu gehören zum Beispiel die regelmäßigen Schleswig-Holstein-Besuche von Anita Lasker-Wallfisch, der "Cellistin von Auschwitz". Bei der Befreiung des Lagers Bergen-Belsen im April 1945 war Anita Lasker, Tochter aus gutem Breslauer Hause, gerade 19 Jahre alt. Bevor sie nach Bergen-Belsen verschleppt wurde, hatte sie schon Zwangsarbeit, Gefängnis und Auschwitz knapp überlebt. Geholfen hatte ihr dabei der enge Zusammenhalt mit ihrer Schwester Renate und ihre außergewöhnliche musikalische Begabung. 1946 gelang es Anita Lasker, ein Visum für England zu bekommen. Hier gründete sie eine Familie und war Gründungsmitglied des Londoner English Chamber Orchestra. 1996 erschien ihre eindringliche und anrührende Lebensgeschichte "Ihr sollt die Wahrheit erben" als Buch. weiterlesen >>
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Landesgedenkstättentagung |
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Neben den vielfältigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen ist die etwa zweijährlich stattfindende Landesgedenkstättentagung eine besondere Form der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Diese Konferenzen sind die Orte, an denen sich die AkteurInnen der Gedenk- und Gedenkstättenarbeit in Schleswig-Holstein treffen, um praktische Fragen der Arbeit zu erörtern und aktuelle Entwicklungen in der politischen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus zu diskutieren.
So geht es hier unter anderem um die inhaltlich-pädagogische Ausrichtung der Arbeit in den Gedenkstätten und um Formen und Inhalte der Qualifizierung der vorwiegend ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Einrichtungen. Ebenso stehen unterschiedliche Formen des Gedenkens und die Veränderung der Erinnerungsarbeit im Fokus der Tagungen.
Die Heinrich Böll Stiftung ist federführend an der Vorbereitung und Durchführung der Landesgedenkstättentagungen beteiligt.Sie finden in Kooperation mit dem AKENS, der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten und der Landeszentrale für politische Bildung in Schleswig-Holstein statt.
Kontakt zur Mitarbeit: Heino Schomaker, schomaker@boell-sh.de
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Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein - Medusastr. 16 - 24143 Kiel - Tel. 0431/9066-130 |
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