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Europas Nachbarn: Belarus und die Ukraine |
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Die Entwicklungsperspektiven der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Nachbarn werden auf längere Sicht ein wichtiges Feld politischer Erwachsenenbildung darstellen. Fragen der Herausbildung europäischer und regionaler Identität, die Festigung und Weiterentwicklung zivilgesellschaftlicher Strukturen innerhalb der europäischen Gemeinschaft und die Verantwortung Europas für die Realisierung und die nachhaltige Sicherung der Menschenrechte in allen Teilen der Welt sind zentrale Anliegen unseres Engagements. Flüchtlingsschutz, Demokratieentwicklung und der Erhalt der Umwelt sind zentrale Felder dieser Arbeit. In den letzten Jahren haben wir unser Augenmerk besonders auf die Demokratisierungsprozesse in zwei europäischen EU-Anrainerländern, der Ukraine und Weißrussland, gerichtet. Die sehr unterschiedlichen Entwicklungen in diesen beiden ehemaligen Ostblockstaaten sind Lernfeld und Herausforderung zugleich. Im Zentrum steht die Frage, welches Selbstverständnis zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure in beiden Ländern haben und welche Rolle Nichtregierungsorganisationen bei der Entwicklung und Stabilisierung demokratischer Strukturen übernehmen oder übernehmen können.
Unser Anliegen ist es, die Erkenntnisse und Erfahrungen der politischen Auseinandersetzungen in unserem Land transparent und nutzbar zu machen, gleichzeitig für die Meinungsbildungsprozesse und Erfahrungen der politischen Akteurinnen und Akteure in anderen Ländern offen zu sein. Thematische Projekte in Weißrusland und Begegnungsprojekte in den beiden Ländern, in Polen und in Schleswig-Holstein waren und sind die Formen unserer Arbeit in diesem Bereich. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der weiteren Projektentwicklung zu beteiligen.
Kontakt zur Mitarbeit: Martin Kastranek, kastranek@boell-sh.de Dieter Bossmann bossmann@boell-sh.de
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Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein - Medusastr. 16 - 24143 Kiel - Tel. 0431/9066-130 |
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