
Kommunalpolitisches Modellseminar im Kreis Plön
Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein hat eine Initiative der Plöner Grünen aufgegriffen und bietet gemeinsam mit Thorsten Berndt ein Seminarprogramm an, mit dem EinsteigerInnen in die Tiefen und Untiefen der Kommunalpolitik eingeführt werden sollen.
Als Pilotprojekt findet ab dem 23.2.2012 eine Veranstaltungsreihe mit drei Theorieabenden und drei Praxisveranstaltungen statt.
Zu dieser Reihe laden wir Sie herzlich in den Kreis Plön ein.
Nach diesem ersten Probelauf besteht die Möglichkeit, auch in anderen Teilen des Landes ein ähnliches Programm zu organisieren- kommen Sie bei bestehendem Interesse in Ihrer Region gerne auf uns zu.
Wir freuen uns auf Anmeldungen, Nachfragen und Anregungen!
7. Landesgedenkstättentagung in Schleswig-Holstein
Fr.–So., 24.– 26. Februar 2012, Malente
Die Debatte um angemessene Formen des Gedenkens – insbesondere in der Frage der sogenannten »Täterorte«, an denen die gefährliche Faszination des Nationalsozialismus didaktisch behutsam vermittelt werden kann – und die sich wandelnden Zielgruppen stehen im Zentrum der Gedenkstättentagung im Februar 2012 in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Bad Malente.
Dabei wollen wir einen besonderen Fokus auf junge Menschen als BesucherInnen, aber auch als MitgestalterInnen von Gedenken richten. Für welche Art von Gedenken können – und wollen – sie Verantwortung übernehmen? Was heißt das für Formen und Inhalte, die gesellschaftliche Erinnerung nicht der Beliebigkeit preisgeben? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Politik?
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
Dr. Stephan Linck, Dr. Knud Andresen, Heino Schomaker
Tagungsgebühr Die Seminargebühren betragen 99 Euro und schließen die Tagungskosten, Unterkunft und Verpflegung mit ein. Ermäßigt 49 Euro für MitarbeiterInnen von Gedenkstätten. Ermäßigt 29 Euro für SchülerInnen und StudentInnen. Einzelzimmer 10 Euro pro Nacht.

Im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Das Wendland- Leben mit Kultur, Widerstand und ganz viel Nachbarschaft“ veranstalten das Klimabüro Küstenpower und die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein zusammen mit der Ökosiedlung „Kieler Scholle“ am 26. Februar eine Diskussion über den deutschen Atomausstieg und die Endlagersuche. Zum Gespräch eingeladen ist Jochen Stay, Umweltaktivist und Sprecher von .ausgestrahlt. Wir würden uns freuen, Sie als Gäste begrüßen zu dürfen!
Sonntag, 26. Februar
Um 11 Uhr
Im Saal des Gemeinschaftshauses der Ökosiedlung „Kieler Scholle“
Mit Kaffee und kleinen Köstlichkeiten.
Momentaufnahmen aus dem Leben nach dem GAU.
Gespräch mit zwei japanischen Zeitzeugen und der Japankennerin Barbara Kirsch, moderiert durch den energiepolitischen Journalist und Buchautor Wolfgang Pomrehn am Mittwoch den 29. Februar 2012, 19.30 Uhr im Atelierhaus im Anscharpark, Kiel-Wik mit anschließenden Gesprächen bei Wein, Wasser und Brezeln - in Kooperation mit dem BUND – Kreisgruppe Kiel. Siehe auch Einladung im Anhang.
Hier finden Sie mehr Informationen zu dieser Veranstaltung und den Flyer...
Mit der internationalen Konferenz „radius of art: Kreative Politisierung des öffentlichen Raums / Kulturelle Potentiale für soziale Transformation“ will die Heinrich-Böll-Stiftung einen aktuellen Beitrag leisten, Kunst- und Kulturprojekte in den Fokus des politischen, respektive kulturpolitischen und entwicklungspolitischen Diskurses zu bringen. An zwei Konferenztagen (8. und 9. Februar 2012) tragen über 70 TeilnehmerInnen und weitere 160 geladene Gäste in vier thematischen Sektionen mit vier Plenumsveranstaltungen, zahlreichen parallelen Foren und Workshops zu einem internationalen Dialog über die Zukunft der Kulturförderung bei. Es werden neue Formate einer „Kunst des Öffentlichen“ sowie der Wirkung von Kunst und Kultur auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse hin zu Kulturen der Nachhaltigkeit angestoßen. Veranstalter ist das Projektbüro "radius of art" in der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein und die Heinrich-Böll-Stiftung mit zahlreichen Kooperationspartnern, Konferenzort ist das Stiftungshaus der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.
Die Videoübertragung der Konferenz kann auf dem YouTube-Kanal der Bundesstiftung angesehen werden.

Das neue Machtzentrum am Bosporus: Die Türkei zwischen Arabischem Frühling, rasanter Wirtschaftsentwicklung und ausgegrenzten Minderheiten - unter diesem Titel veranstaltet die Bremer Heinrich-Böll-Stiftung vom 21.-28. April 2012 eine Studienreise nach Istanbul. Das Programm zeigt Istanbuls Spagat zwischen Europa und Asien, Orient und Okzident, Religiosität und Säkularisierung.
Abflugsort ist Hamburg.
Mehr Information und Kontaktdaten finden Sie im Flyer!
Das Hamburger Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung, umdenken e.V., hat vielversprechende Bildungsreisen für In- und Ausland im Jahresprogramm 2012, die auch als Bildungsurlaube anerkannt sind. Es geht z.B. nach Kroatien, Belgien oder nach Ägypten- aber auch im nahen Hamburg werden interessante Themen und Ziele angeboten. Neben dem „klassischen“ Format gibt es auch ein Angebot für RadfahrerInnen.
Hier finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten!

Die Landesstiftung in NRW bietet im Rahmen von mehreren Veranstaltungen zu Heinrich Böll und Köln zusammen mit dem Heinrich-Böll-Archiv ein abwechslungsreiches Seminar im April an:
Bölls Köln
Wo kann man Kölner Orte des Schriftstellers finden, was für Spuren gibt es heute (noch)?
Im Programm sind ein literarischer Stadtrundgang, die Besichtigung des Heinrich-Böll-Archivs und ein Gespräch mit René Böll. Weiter geht es mit einem Besuch in Bölls Hausverlag Kiepenheuer und Witsch und im „Haus Langenbroich“, wo es auch einen Austausch mit dort schaffenden StipendiatInnen geben kann.
Ort: Köln
Zeitraum: Do. 26. April 2012, 14 Uhr bis Fr. 27. April, 17 Uhr
Gebühr: 80 Euro, ohne Übernachtung und Verpflegung
Anmeldung: Mona Neubaur, Tel.: 0211/93650822, Mona.Neubaur@boell-nrw.de
Einen Überblick über Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung NRW gibt es hier!

Im ersten Halbjahr 2012 gibt es ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsseminaren für aktive und interessierte Menschen in Gesellschaft und Politik und für die berufliche und persönliche Entwicklung.
Es geht um Themen wie Kommunikation und Rhetorik, Medien, Organisation...
Die Landesstiftungen haben hierzu u.a. viele Workshops im Programm, die sich in das Politikmanagement-Zertifikat einfügen.
Von der Bundesstiftung und einigen Landesstiftungen werden parallel dazu Bestellseminare und Workshops Spezial (in Berlin) angeboten.
Der Flyer (hier zum Download) und www.greencampus.de geben einen guten Überblick und mehr Details. Vielleicht ist etwas für Sie dabei!

Mit einem Podiumsgespräch am 30. November zu Erfordernissen und Perspektiven für ein starkes und zukunftsfähiges Europa zwischen Ralf Fücks (Vorstand der Böll-Stiftung) und Ulrike Herrmann (Wirtschaftskorrespondentin der taz) wurde der Jahresempfang der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein eröffnet. Dann wurden bei Wein und Brezeln die neuen Geschäftsräume im Kieler Atelierhaus im Anscharpark gebührend eingeweiht. Schon am Nachmittag hatte es die erste Sitzung der neuen „Gewählten Mitgliederversammlung“ gegeben.

Noch im Frühjahr 2011 erlebten die Bündnisgrünen einen ihrer größten Erfolge. Der Sieg Winfried Kretschmanns in Baden-Württemberg krönte den grünen Aufschwung, der seit 2010 zu spüren war. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich, in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, eine Forschungsgruppe des Göttinger Instituts für Demokratieforschung gebildet, die in der Woche vor der baden-württembergischen Landtagswahl in qualitativen Untersuchungen neue – und zum Vergleich auch alte – grüne Wähler/innen nach ihren Einstellungsmustern und Werthaltungen befragte.

Bericht zum Hintergrundgespräch am 25. November
Im Sommer diesen Jahres schien die ungeheure Kraft der arabischen Protestwelle plötzlich auch auf das einzige nicht arabische Land in der Region Nahost überzuschwappen - auf Israel. Die großen Boulevards in Tel Aviv verwandelten sich binnen weniger Tage in Zeltstädte, in der Hauptstadt wie an anderen Orten des Landes fanden Demonstrationen mit Hunderttausenden Menschen statt, eine erstaunliche Dynamik, Energie und Entschlossenheit der Zivilgesellschaft trat zutage und sorgte auf manch westlichem Bildschirm, der eine lautstark kritische israelische Bevölkerung schon länger nicht zu Gesicht bekommen hatte, für basses Erstaunen. Worum ging es bei dieser Protestbewegung, ist Rothschild tatsächlich Tahrir, wie einige israelische und internationale Medien kühn verkündeten, oder „ doch eher Wall Street“, wie es Itamar Shachar vom israelischen Green Movement in einem Hintergrundgespräch am 25. November in Kiel relativierte?
Kongress des Stiftungsverbunds der Heinrich-Böll-Stiftung
Do. 03.11. und Fr. 04.11.2011
Die Wirtschaft brummt wieder, aber die großen ökologischen und sozialen Fragen bleiben ungelöst: der Klimawandel, die Verknappung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Die Idee eines „Green New Deal“ gibt eine Antwort auf diese Herausforderungen.
Der Handlungsdruck ist umso größer als Milliarden von Millionen Menschen in Asien, Lateinamerika und Afrika das westliche Wohlstandsniveau anstreben. Wenn wir Wohlstand für alle – in Deutschland wie global – ermöglichen wollen, müssen wir die Industriegesellschaft umbauen und unseren Lebensstil ändern. Wir brauchen eine nachhaltige Form des Wirtschaftens: einen neuen Gesellschaftsvertrag, einen Green New Deal für eine zukunftsfähige Gesellschaft.
Hier finden Sie nun die Video-Dokumentation des Kongresses:
1. Begrüßung (00:22:24)
2. Deutschland als Blaupause ökologischer Transformation (01:39:50)
3. Transformation großer Industriezweige am Beispiel der Chemieindustrie (01:23:01)
4. Grenzen des Wachstums - Wachstum der Grenzen (01:23:01)
5. BIP Adé? Auf dem Weg zum neuen nationalen Wohlstandsindex (01:19:28)
Die Macht der Menschen ist stärker als die Menschen an der Macht.
Diese Präsentation von Anita Maria Dichtl wurde an drei verschiedenen Schulen für eine Unterrichtseinheit von je 90 Minuten eingesetzt. In ihr werden grundlegende Kenntnisse zur ägyptischen Landeskunde vermittelt und die politische Geschichte des Landes erklärt. Danach wird der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit - die Rolle der Frau - vor dem Hintergrund des Spannungsfeldes von Politik und Religion erläutert. Eine hilf- und lehrreiche Präsentation, die auf den Einsatz im Unterricht wartet.
Diese Präsentation können Sie hier als pdf herunterladen und selbstverständlich auch als PowerPoint von uns erhalten. Hierfür schreiben Sie uns am Besten einfach eine Mail.

Das Leben nach Tschernobyl
Die Hörbilder der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sollen authentische Einblicke in Lebenssituationen aus dem Dorf Bartalameevka und der Stadt Oktjarsbkij in Belarus zeigen, die noch heute in dramatischer Weise von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl geprägt sind. Das audio-visuelle Projekt beinhaltet Fotografien und Interviews.