Lernen aus der Vergangenheit

Der Nationalsozialismus und der verheerende 2. Weltkrieg sind Ereignisse der deutschen Geschichte, die bis in die heutige Zeit hinein wirken und denen sich jede politische Bildung in Deutschland stellen muss. Die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein bemüht sich, dieser Verantwortung auf unterschiedlichen Wegen gerecht zu werden.

Im Zentrum unseres Engagements in diesem Bereich steht das Thema "Zwangsarbeit". Während der Herrschaft der Faschisten sind viele Menschen, insbesondere aus Osteuropa, zur Zwangsarbeit gezwungen worden, unter menschenverachtenden Bedingungen und zum Teil über sehr lange Zeiträume. Wir haben in den letzten Jahren vielfach ehemalige ZwangsarbeiterInnen nach Schleswig-Holstein eingeladen, die hier - oft zum ersten Mal nach Ende des 2. Weltkriegs - die Orte ihrer Zwangsarbeit besucht und in schulischen und öffentlichen Veranstaltungen über diese Zeit berichtet haben. Wir zeigen Ausstellungen und Filme zum Thema Zwangsarbeit und beschäftigen uns, häufig gemeinsam mit jungen Menschen in und aus Osteuropa, im Rahmen von Seminaren und Workshops mit dieser Zeit. Darüber hinaus gehören wir zu den InitiatorInnen und VeranstalterInnen der schleswig-holsteinischen Gedenkstättentagungen.

Ausstellung 17.1 - 12.2: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, ist seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass zeigen wir gemeinsam mit örtlichen PartnerInnen in Eutin die Ausstellung "Auf den Spuren der Großväter: Erkundung der Schicksale osteuropäischer NS-Opfer". Sie stammt aus der Gedenkstätte Wolfenbüttel und befasst sich mit den Schicksalen osteuropäischer NS-Opfer. Die Ausstellung wird begleitet von mehreren Veranstaltungen.

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