7. Landesgedenkstättentagung in Schleswig-Holstein
Fr.–So., 24.– 26. Februar 2012, Malente
Die Debatte um angemessene Formen des Gedenkens – insbesondere in der Frage der sogenannten »Täterorte«, an denen die gefährliche Faszination des Nationalsozialismus didaktisch behutsam vermittelt werden kann – und die sich wandelnden Zielgruppen stehen im Zentrum der Gedenkstättentagung im Februar 2012 in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Bad Malente.
Dabei wollen wir einen besonderen Fokus auf junge Menschen als BesucherInnen, aber auch als MitgestalterInnen von Gedenken richten. Für welche Art von Gedenken können – und wollen – sie Verantwortung übernehmen? Was heißt das für Formen und Inhalte, die gesellschaftliche Erinnerung nicht der Beliebigkeit preisgeben? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Politik?
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
Dr. Stephan Linck, Dr. Knud Andresen, Heino Schomaker
Tagungsgebühr Die Seminargebühren betragen 99 Euro und schließen die Tagungskosten, Unterkunft und Verpflegung mit ein. Ermäßigt 49 Euro für MitarbeiterInnen von Gedenkstätten. Ermäßigt 29 Euro für SchülerInnen und StudentInnen. Einzelzimmer 10 Euro pro Nacht.
"Erinnerungspolitik und demokratische Kultur - Wandelnde Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgung am Beispiel Norddeutschlands" - das ist der Titel der 6. Landesgedenkstättentagung Schleswig-Holstein, die in diesem Jahr vom 18. bis 20. Februar in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Malente stattfinden wird.
Dabei wollen wir aktuelle Tendenzen in der Erinnerungspolitik offen legen und Fragen nach der Bedeutung des Nationalsozialismus für die demokratische Kultur in unserer Zeit erörtern.
Die Landesgedenkstättentagungen finden seit 2000 in unregelmäßige Folge statt und sind Orte der Debatte und Verständigung unter den AkteurEn der Gedenk- und Gedenkstättenarbeit in Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen und Anmeldung: Download Flyer >>