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„Big Data“ oder „Gib Data“?

Constanze Kurz (Quelle Wikipedia)
Konstantin von Notz (Quelle Wikipedia)

Überwachungsstaat vs. Datenschutz

am 27. September, 12.00 Uhr,
Politischer Brunch ,
in der
DIELE, Mengstr. 41-43, Lübeck

mit

Constanze Kurz (Netzaktivistin netzpolitik.org & Chaos Computer Club): Sind Pressefreiheit & Grundrechte gefährdet?

Konstantin von Notz (MdB B’90/Die Grünen, Sprecher für Netzpolitik): Was machen die Geheimdienste mit unseren Daten? (& Aktuelles aus Berlin)

(Eintritt frei)

 Wir freuen uns besonders, die Netzaktivistin Constanze Kurz und den aktiven Netzpolitiker Konstantin von Notz für die Veranstaltung gewonnen zu haben. mehr >>

 

 

„Das Frauengefängnis Hoheneck“ Ausstellung in der Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup

40 Jahre lang war Hoheneck in Stollberg (Sachsen) das zentrale und größte Frauenzuchthaus der DDR. Dort waren neben kriminellen Frauen auch Regimegegnerinnen und Republikflüchtlinge inhaftiert.

Es herrschten unerträgliche Haftbedingungen und menschenunwürdige Zustände in dem hoffnungslos überbelegten Gefängnis, in dem zeitweise über 1.600 Frauen saßen, obwohl es für lediglich 600 Häftlinge ausgelegt war.

Tausende ehemalige Hoheneck-Frauen leiden noch immer an den Spätfolgen der Haft wie Angstzuständen und Schlaflosigkeit.

Zwanzig Jahre nach der Schließung von Hoheneck haben sich 25 Frauen, die zwischen 1950 und 1989 dort als politische Gefangene inhaftiert waren, von dem Fotografen Dirk von Nayhauß und der Autorin Maggie Riepl porträtieren lassen.

Diese Portraits zeigen wir bis zum 30. August in der Ausstellung „Das Frauengefängnis Hoheneck“ in der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup, Mecklenburger Straße 12, 23568 Lübeck.

Die Ausstellung ist geöffnet am Di. / Do. / Fr. / Sa. 14–17 Uhr und So. 11–17 Uhr, der Eintritt kostet für Erwachsene 3 € für Kinder & Jugendliche 2 €.

Praxis und Theorie verzahnen: Anders Arbeiten und Wirtschaften in Schleswig-Holstein

Um die Fragen nach konkreten „Ermöglichungsstrukturen“ für alternatives ökonomisches Denken und Handeln in der Praxis geht es auf einem Tagesseminar am 30. Mai auf Hof Pries in Kiel. Wir wollen uns einerseits mit handfesten Beispielprojekten beschäftigen, in denen Menschen in Schleswig-Holstein schon heute anders wirtschaften. Am Nachmittag werden wir uns in Gesprächen mit Prof. Dr. Susanne Elsen, Free University Bolzano und Dr. Andreas Tietze, Präses der Landessynode der Nordkirche mit theoretischen Grundlagen und regionalen Wohlfahrtsindizes beschäftigen.
Das Tagesseminar veranstalten wir gemeinsam mit dem Frauennetzwerk zur Arbeitssituation, dem Frauenwerk der Nordkirche, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und dem Bündnis Eine Welt.

Die Einladung finden Sie hier.

Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus: Als Überlebende unter Tätern – Leben in der Nachkriegsgesellschaft

Spannende Zeitzeugenberichte erwarten alle Interessierten am 29.04.2015 um 18:30 Uhr in der Pumpe in Kiel:
Marianne und Günther Wilke werden von ihrer Kindheit und Jugend, vom Alltag unter der Naziherrschaft in Hamburg berichten. Aber auch von ihrer Zeit in der „zweiten braunen Vergangenheit Schleswig-Holsteins“ (Anke Spoorendonk). Sie werden erzählen, wie ihnen alte Nazis und Antisemiten in den 1950er und 1960er Jahren wieder begegneten – in führenden Positionen, in ihrer Nachbarschaft, an ihrem Arbeitsplatz.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu den beiden Gästen finden Sie hier (Flyer PDF).

Politikmanagement: Das Seminarprogramm 2015 ist da!

Überzeugend debattieren, strukturiert moderieren, pressewirksam agieren und bei allen anfallenden Aufgaben einen klaren Kopf behalten – all das kann trainiert werden bei den Seminaren unseres Politikmanagement-Programms für das 1. Halbjahr 2015.

Den Programmflyer finden Sie hier als PDF.

Wichtiger Hinweis: Das Seminar "Rhetorik II" mit Sabine Mutumba wurde vom 09.05. auf den 27.06.2015 verlegt!

Wir freuen uns über Interesse und auf Anmeldungen unter
veranstaltungboell-sh.de
!

Hörfunksendung: Wie fühlt sich Armut an?

Bildquelle:Guenter Hamich / pixelio.de

Für alle die den Hörfunkbeitrag mit Inge Hannemann im Offenen Kanal verpasst haben, ist er hier nun auf unserer Website zu finden.

Der von uns produzierte Sendung mit dem Titel "Wie fühlt sich Armut an?" nähert sich dem Thema Armut aus verschiedenen Blickwinkeln. Anhand diverser Interviews mit Fachakteuren und kommentierenden Hinweisen von Inge Hannemann haben wir in groben Zügen ein Bild von der derzeitigen Reichtums- und Armuts-Situation in Deutschland gezeichnet und sind der Frage nachgegangen, inwiefern Existenz sichernde Erwerbsarbeit heutzutage für alle zugänglich ist.

Der Beitrag ist in mehrere Abschnitte unterteilt, damit besteht die Möglichkeit sich auch nur Auszüge der Sendung anzuhören, die einen besonders interessieren.

Inhaltsübersicht:
1. Anmoderation: Heino Schomaker & Julica Voigt
2. Im Gespräch mit Inge Hannemann, Hartz IV-Rebellin aus Hambur
3. Prof. Dr. Christian Brütt, Armutsforscher der FH Kiel
4. Im Gespräch mit Inge Hannemann, Hartz IV-Rebellin aus Hambur
5. Im Gespräch mit Inge Hannemann, Hartz IV-Rebellin aus Hamburg
Worum geht es eigentlich? Sozialleistungen konkret
6. Sven Schindler, Senator für Wirtschaft und Soziales, Lübeck
7. Umfrage unter ALGII-Empfängern
8. Lara Schwarzlos, Richterin am Sozialgericht Schleswi
9. Heidemarie Keller, Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V.
10. Andrea Dallek, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein
11. Dr. Martin Kruse, IHK Kiel
12. Inge Hannemann & Abmoderation

 

Fleischatlas 2014 – Neue Themen

Unser Essen hat eine politische und ethische Dimension und stellt immer wieder aufs Neue Fragen an unsere Verantwortung. Nachdem der Fleischatlas 2013 gezeigt hat, welche Auswirkungen Europas Fleischkonsum auf die Schwellen- und Entwicklungs-länder und auf das Klima hat, bringt der Fleischatlas 2014 Licht ins Dunkel des „Big Business“ Fleisch – von Europa, über die USA bis hin zu den aufstrebenden Volkswirtschaften China und Indien.

Wie viele Tiere werden in Deutschland und der Welt jährlich geschlachtet? Wer profi-tiert vom billigen Fleisch? Welche Hormone landen ungewollt auf unserem Teller, und wie viele Pestizide werden eingesetzt?

Der Fleischatlas 2014 serviert in zwanzig kurzen Essays neue Themen rund um den Fleischkonsum und zeigt, dass jenseits der großindustriellen Produktion von Fleisch Alternativen möglich sind.
"Fleischatlas 2014: Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel – Neue Themen"

Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit BUND und Le Monde diplomatique
1. Auflage, Berlin 2014, 50 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Der Fleischatlas 2013 ist in der mittlerweile 6. Auflage weiterhin erhältlich.

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin, Tel. 030-285340, Fax: 030-28534109, E-mail: buchversand@boell.de Internet: www.boell.de

Den Fleischatlas als PDF finden Sie hier>>

Neues Schriftenverzeichnis der Böll-Stiftung Berlin

Von sozialer Sicherheit bis Atomkraft, von Gleichstellung bis europäische Migrationspolitik, von Frieden und Abrüstung bis Kunst, … das Spektrum der von der Böll-Stiftung herausgegeben Bücher, Broschüren und Positionspapiere ist breit und vielfältig. Die Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin hat jetzt ein aktuelles Gesamtverzeichnis herausgebracht.

Download Schriftenverzeichnis >>



GreenCampus: Bestellseminare

GreenCampus

Es gibt einen neuen Bestellseminar-Katalog von GreenCampus! Angeboten werden zahlreiche Seminare in den Feldern Organisation, Kommunikation, Kommunalpolitik, mit thematischer Ausrichtung und Coachings. Besonders passend ist das Programm für politisch aktive Menschen und Organisationen. Die Seminare können flexibel gebucht werden und dann auch an Ihrem Wunschort stattfinden! Mehr Informationen gibt es im Flyer und hier.

 

Hörbilder aus Belarus

Foto: Barbara Thieme

Das Leben nach Tschernobyl

Die Hörbilder der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein sollen authentische Einblicke in Lebenssituationen aus dem Dorf Bartalameevka und der Stadt Oktjarsbkij in Belarus zeigen, die noch heute in dramatischer Weise von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl geprägt sind. Das audio-visuelle Projekt beinhaltet Fotografien und Interviews.

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