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Nie wieder Krieg ?

Krieg und Gewalt sind seit einiger Zeit (wieder) in allen Nachrichten, bewegen Herzen und Köpfe vieler Menschen. Für manche wecken sie auch Erinnerungen an alte, überwunden geglaubte Zustände – gerade in Deutschland. Erinnern an historisches Unrecht und Engagement für friedlich humane Verhältnisse in der Gegenwart hat für Gedenkstätten und Erinnerungsorte zur nationalsozialistischen Vergangenheit zwei Seiten einer Medaille. Das Thema »Krieg & Frieden« ist hochaktuell. Wie soll historisch-politische Bildungsarbeit mit den aktuellen Entwicklungen in Sachen Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung umgehen?

 

Diese Frage steht im Zentrum der zehnten Landesgedenkstättentagung Schleswig-Holstein, die vom 10. bis 12. Juni 2016 in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Bad Malente stattfinden wird. Sie steht unter dem Titel „Nie wieder Krieg? Krisen, Kriege und Gedenkorte“. Die Einladung ist diesem „Heinrich“ als Anlage beigefügt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Die Klimanauten – Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite

Mit den Klimanauten hat die Heinrich-Böll-Stiftung ein neues Format entwickelt, welches kleine Gruppen von jeweils acht Personen versammeln möchte, um sich reihum am Küchentisch zu treffen, um über Klima- und Ressourcenschutz zu sprechen und individuelle Aktionen zu verabreden.

Hierfür bekommen die TeilnehmerInnen das Klimanauten-Kursbuch mit sechs thematischen Kapiteln zur Hand: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressourcen, Mobilität und Finanzen. Für jedes Thema werden fünf bis zehn konkrete Aktionen für das individuelle Handeln vorgestellt. Jeweils eine Abendgesellschaft widmet sich einem Thema. Am Ende jedes Treffens planen die TeilnehmerInnen ihre eigenen und eventuell auch gemeinsamen Aktionen zum Klima- und Ressourcenschutz und fangen sofort mit der Umsetzung an.

 

Wer Interesse hat, eine solche Gruppe in seinem Umfeld zu initiieren, kann sich gerne bei uns melden. Wir unterstützen die Gruppenfindung und auch das erste Treffen, bis die Gruppe ins Laufen kommt.

 

Nähere Infos: Flyer

 

Ansprechpartnerin: Doris Lorenz, lorenz@boell-sh.de, 0431-90 66 132

BNE in Schleswig-Holstein gemeinsam voran bringen!

Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Konsequenzen aus dem eigenen heutigen Handeln für künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen entstehen. Sie schafft die Grundlage, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Lage zu versetzen, die jetzigen Verhältnisse zu überdenken, inne zu halten und Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde zu übernehmen.

BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen Schleswig-Holsteins strukturell und dauerhaft zu etablieren, ist das Ziel des Projekts „Heute.Gemeinsam.Morgen. Mit Bildung Zukunft gestalten!“ des Vereins Zukunft Bildung Schleswig-Holstein, der unter anderem von der Heinrich-Böll-Stiftung gegründet wurde. Im Rahmen von Netzwerktreffen wollen wir mit AkteurInnen verschiedener Bildungsbereiche in den Dialog treten und miteinander eine Vision entwickeln, wie BNE in der schleswig-holsteinischen Bildungslandschaft verbindlich ausgestaltet und verankert werden kann.

 

Bei Interesse an dem Projekt erreichen Sie uns unter voigt@zukunft-bildung-sh.de oder der Telefonnummer 0431 9066 135.

Interview mit Hannes Heer

Die erste sogenannte Wehrmachtsausstellung, die 1995 in Hamburg eröffnet wurde, legte die verbrecherische und alle bisherigen Normen sprengende Dimension des Vernichtungskrieges der deutschen Wehrmacht und die direkte Beteiligung vieler deutscher Soldaten offen. Die Ausstellung war Ausgangspunkt für innerfamiliäre Auseinandersetzungen und für eine breite und sehr kontroverse geschichtspolitische Debatte in der Bundesrepublik. Hannes Heer, ehemaliger Leiter der ersten Wehrmachtsausstellung, hat auf der Tagung „Erinnerung und Verantwortung“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein über die geschichtspolitische Bedeutung der Ausstellung berichtet und informiert. Jetzt hat er in einem Gespräch in der Heinrich-Böll-Stiftung Saar noch einmal eine persönliche Bilanz gezogen: Das Interview finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=lwGGETsKbU8

Dokumentation der Tagung „Erinnerung und Verantwortung, 31.10.2015, Kiel

Der Rückblick auf die erste Wehrmachtsausstellung 1999 in Kiel, eine Diskussion um die geschichtspolitische Würdigung der beiden Wehrmachtsausstellungen und die Debatte um die zukünftige Ausrichtung von Erinnerungsarbeit in Schleswig-Holstein haben unsere Tagung am 31. Oktober 2015 im Kieler Landtag geprägt. Sie stand unter dem Titel „Erinnerung und Verantwortung. 70 Jahre nach Kriegsende – 20 Jahre nach der ersten Wehrmachtsausstellung“. MitveranstalterInnen waren die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte, die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, der Landesbeauftragte für politische Bildung und das Kino in der Pumpe in Kiel.

 

Der Offene Kanal in Kiel hat unsere Tagung aufgenommen und in seine Mediathek gestellt. Hier ist der Zugang.

Im aktuellen Newsletter der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein hat Harald Schmid einen Artikel über die Tagung geschrieben (Seiten 37 – 40): Zum Newsletter.

 Bild: von Kai Stoltmann; von Links: Lena Gürtler, Dr. Harald Schmid, Hannes Heer

Neues Prostitutionsschutzgesetz: Hintergrundiformationen und Positionen

Am 16. November 2015 haben wir gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Lübeck eine Veranstaltung zum neuen Prostitutionsschutzgesetz durchgeführt.

Dabei ging es vor allem um die Erwartungen an das neue Gesetz und um die Frage, welche konkreten Maßnahmen Prostituierten in Lübeck helfen könnten.

Wer weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema haben möchte findet diese auf der Homepage des Frauenbüros der Stadt Lübeck, gleich unter dem Einladungstext.