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Klima Flucht: Austellung und Abendveranstaltung

Der Klimawandel ist das zentrale Problem des 21. Jahrhunderts. Doch während die Verursacher hauptsächlich in den westlichen Industriestaaten zu finden sind, leben die Leidtragenden hauptsächlich im Globalen Süden. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind hier besonders gravierend. Überschwemmungen, Unwetter und Dürren verschlechtern die oft eh schon schwierige Lebenssituation der Menschen zusätzlich, Folgen sind Armut, Hunger und nicht zuletzt die Flucht.

Doch wie genau beeinflusst der Klimawandel heute schon Flucht- und Migrationsbewegungen? Wer sind die Betroffenen und wie gehen sie mit den Herausforderungen des Klimawandels um?

Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Klima Flucht“ und versucht sie anhand von Einzelschicksalen zu beantworten. Zusehen ist die Ausstellung vom 27.Juni bis 1. Juli täglich von 10 bis 17 Uhr am RBZ Wirtschaft Kiel (Westring 444, 24118 Kiel, Raum N3.31).

Des Weiteren findet am 28. Juni um 19 Uhr im RBZ Wirtschaft Kiel (Raum N1.55) eine Abendveranstaltung zum Thema „Fluchtursache Klimawandel“ statt. Gemeinsam mit unseren Referentinnen, Sophia Wirsching von Brot für die Welt und Marion Struck-Garbe, Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg und Mitarbeiterin bei Greenpeace, werden wir über Klimawandel als Fluchtursache sprechen und erkunden wie dieser sich in der Kunst und der Lebenskultur der Menschen ausdrückt.

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Die Klimanauten – Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite

Mit den Klimanauten hat die Heinrich-Böll-Stiftung ein neues Format entwickelt, welches kleine Gruppen von jeweils acht Personen versammeln möchte, um sich reihum am Küchentisch zu treffen, um über Klima- und Ressourcenschutz zu sprechen und individuelle Aktionen zu verabreden.

Hierfür bekommen die TeilnehmerInnen das Klimanauten-Kursbuch mit sechs thematischen Kapiteln zur Hand: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressourcen, Mobilität und Finanzen. Für jedes Thema werden fünf bis zehn konkrete Aktionen für das individuelle Handeln vorgestellt. Jeweils eine Abendgesellschaft widmet sich einem Thema. Am Ende jedes Treffens planen die TeilnehmerInnen ihre eigenen und eventuell auch gemeinsamen Aktionen zum Klima- und Ressourcenschutz und fangen sofort mit der Umsetzung an.

 

Wer Interesse hat, eine solche Gruppe in seinem Umfeld zu initiieren, kann sich gerne bei uns melden. Wir unterstützen die Gruppenfindung und auch das erste Treffen, bis die Gruppe ins Laufen kommt.

 

Nähere Infos: Flyer

 

Ansprechpartnerin: Doris Lorenz, lorenz@boell-sh.de, 0431-90 66 132

Einladung zur Zwischentagung des Projekts: HEUTE.GEMEINSAM.MORGEN

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!

Wir freuen uns darauf, im Rahmen unserer kommenden Arbeitstagung allen an Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schleswig-Holstein Interessierten die Ergebnisse unserer fast einjährigen Arbeit präsentieren zu können und mit Ihnen und euch die weiteren gemeinsamen Arbeitsschritte und Perspektiven zu planen.

Mit der Einladung an Frau Dieckmann aus Nordrhein-Westfalen und Herrn Bach, Leiter des Referats Bildung und Nachhaltigkeit im Landesministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, untermauern wir auch unsere Bereitschaft, von anderen Bundesländern zu lernen und gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein konkrete Entwicklungen anzustoßen.

Marlies Dieckmann, Leiterin des Referates „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in NRW, wird in ihrem Vortrag von der Entwicklung und geplanten zukünftigen Umsetzung der BNE-Strategie erzählen, die Anfang dieses Jahres in NRW verabschiedet wurde. Spannend für unsere Tagung ist in diesem Zusammenhang die Frage, was wir in Schleswig-Holstein von diesem Prozess in NRW lernen können.

Unsere Zwischentagung ist für eine gemeinsame Weiterentwicklung von BNE in SH von großer Bedeutung. Wir laden herzlich dazu ein und freuen uns auf Ihre und eure Beteiligung!

 

Weitere informationen finden Sie in unserem Flyer.

Interview mit Hannes Heer

Die erste sogenannte Wehrmachtsausstellung, die 1995 in Hamburg eröffnet wurde, legte die verbrecherische und alle bisherigen Normen sprengende Dimension des Vernichtungskrieges der deutschen Wehrmacht und die direkte Beteiligung vieler deutscher Soldaten offen. Die Ausstellung war Ausgangspunkt für innerfamiliäre Auseinandersetzungen und für eine breite und sehr kontroverse geschichtspolitische Debatte in der Bundesrepublik. Hannes Heer, ehemaliger Leiter der ersten Wehrmachtsausstellung, hat auf der Tagung „Erinnerung und Verantwortung“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein über die geschichtspolitische Bedeutung der Ausstellung berichtet und informiert. Jetzt hat er in einem Gespräch in der Heinrich-Böll-Stiftung Saar noch einmal eine persönliche Bilanz gezogen: Das Interview finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=lwGGETsKbU8

Dokumentation der Tagung „Erinnerung und Verantwortung, 31.10.2015, Kiel

Der Rückblick auf die erste Wehrmachtsausstellung 1999 in Kiel, eine Diskussion um die geschichtspolitische Würdigung der beiden Wehrmachtsausstellungen und die Debatte um die zukünftige Ausrichtung von Erinnerungsarbeit in Schleswig-Holstein haben unsere Tagung am 31. Oktober 2015 im Kieler Landtag geprägt. Sie stand unter dem Titel „Erinnerung und Verantwortung. 70 Jahre nach Kriegsende – 20 Jahre nach der ersten Wehrmachtsausstellung“. MitveranstalterInnen waren die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte, die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, der Landesbeauftragte für politische Bildung und das Kino in der Pumpe in Kiel.

 

Der Offene Kanal in Kiel hat unsere Tagung aufgenommen und in seine Mediathek gestellt. Hier ist der Zugang.

Im aktuellen Newsletter der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein hat Harald Schmid einen Artikel über die Tagung geschrieben (Seiten 37 – 40): Zum Newsletter.

 Bild: von Kai Stoltmann; von Links: Lena Gürtler, Dr. Harald Schmid, Hannes Heer

Neues Prostitutionsschutzgesetz: Hintergrundiformationen und Positionen

Am 16. November 2015 haben wir gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Lübeck eine Veranstaltung zum neuen Prostitutionsschutzgesetz durchgeführt.

Dabei ging es vor allem um die Erwartungen an das neue Gesetz und um die Frage, welche konkreten Maßnahmen Prostituierten in Lübeck helfen könnten.

Wer weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema haben möchte findet diese auf der Homepage des Frauenbüros der Stadt Lübeck, gleich unter dem Einladungstext.