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Die Klimanauten – Abendgesellschaften für Ressourcenschutz in Reichweite

Mit den Klimanauten hat die Heinrich-Böll-Stiftung ein neues Format entwickelt, welches kleine Gruppen von jeweils acht Personen versammeln möchte, um sich reihum am Küchentisch zu treffen, um über Klima- und Ressourcenschutz zu sprechen und individuelle Aktionen zu verabreden.

Hierfür bekommen die TeilnehmerInnen das Klimanauten-Kursbuch mit sechs thematischen Kapiteln zur Hand: Lebensmittel, Strom & Wärme, Wasser, Müll & Ressourcen, Mobilität und Finanzen. Für jedes Thema werden fünf bis zehn konkrete Aktionen für das individuelle Handeln vorgestellt. Jeweils eine Abendgesellschaft widmet sich einem Thema. Am Ende jedes Treffens planen die TeilnehmerInnen ihre eigenen und eventuell auch gemeinsamen Aktionen zum Klima- und Ressourcenschutz und fangen sofort mit der Umsetzung an.

 

Wer Interesse hat, eine solche Gruppe in seinem Umfeld zu initiieren, kann sich gerne bei uns melden. Wir unterstützen die Gruppenfindung und auch das erste Treffen, bis die Gruppe ins Laufen kommt.

 

Nähere Infos: Flyer

 

Ansprechpartnerin: Doris Lorenz, lorenz@boell-sh.de, 0431-90 66 132

Interview mit Hannes Heer

Die erste sogenannte Wehrmachtsausstellung, die 1995 in Hamburg eröffnet wurde, legte die verbrecherische und alle bisherigen Normen sprengende Dimension des Vernichtungskrieges der deutschen Wehrmacht und die direkte Beteiligung vieler deutscher Soldaten offen. Die Ausstellung war Ausgangspunkt für innerfamiliäre Auseinandersetzungen und für eine breite und sehr kontroverse geschichtspolitische Debatte in der Bundesrepublik. Hannes Heer, ehemaliger Leiter der ersten Wehrmachtsausstellung, hat auf der Tagung „Erinnerung und Verantwortung“ der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein über die geschichtspolitische Bedeutung der Ausstellung berichtet und informiert. Jetzt hat er in einem Gespräch in der Heinrich-Böll-Stiftung Saar noch einmal eine persönliche Bilanz gezogen: Das Interview finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=lwGGETsKbU8

Dokumentation der Tagung „Erinnerung und Verantwortung, 31.10.2015, Kiel

Der Rückblick auf die erste Wehrmachtsausstellung 1999 in Kiel, eine Diskussion um die geschichtspolitische Würdigung der beiden Wehrmachtsausstellungen und die Debatte um die zukünftige Ausrichtung von Erinnerungsarbeit in Schleswig-Holstein haben unsere Tagung am 31. Oktober 2015 im Kieler Landtag geprägt. Sie stand unter dem Titel „Erinnerung und Verantwortung. 70 Jahre nach Kriegsende – 20 Jahre nach der ersten Wehrmachtsausstellung“. MitveranstalterInnen waren die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte, die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, der Landesbeauftragte für politische Bildung und das Kino in der Pumpe in Kiel.

 

Der Offene Kanal in Kiel hat unsere Tagung aufgenommen und in seine Mediathek gestellt. Hier ist der Zugang.

Im aktuellen Newsletter der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein hat Harald Schmid einen Artikel über die Tagung geschrieben (Seiten 37 – 40): Zum Newsletter.

 Bild: von Kai Stoltmann; von Links: Lena Gürtler, Dr. Harald Schmid, Hannes Heer

Neues Prostitutionsschutzgesetz: Hintergrundiformationen und Positionen

Am 16. November 2015 haben wir gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Lübeck eine Veranstaltung zum neuen Prostitutionsschutzgesetz durchgeführt.

Dabei ging es vor allem um die Erwartungen an das neue Gesetz und um die Frage, welche konkreten Maßnahmen Prostituierten in Lübeck helfen könnten.

Wer weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema haben möchte findet diese auf der Homepage des Frauenbüros der Stadt Lübeck, gleich unter dem Einladungstext.