CoWorking-Tournee startet im Mai

CoWorking-Tournee startet im Mai

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Ist es wahr, dass immer mehr Gründer und Wissensarbeiter in den Metropolen unter dem Stress der Großstadt leiden? Dass sie sich ein Durchatmen, Ruhe für neue Gedanken, Zeit für den „Digital Detox“ wünschen, um sich wieder zu erden?

Ist es wahr, dass auf dem Land viele Menschen leben und arbeiten, die inspiriert und eigensinnig ihren eigenen Lebensstil verwirklichen, und die sich danach sehnen, im Kontakt mit Gleichgesinnten ihre Ideen voranzutreiben?

Ist es wahr, dass sich im Norden Deutschlands die Wende hin zu einer neuen, von regenerativer Energie, Digitalisierung und nachhaltigem Denken getrieben Ökonomie vollzieht?

Ist es wahr, dass sich die Zukunft der Mobilität auf dem Land entscheiden wird?

Wenn das alles so ist, dann muss sich hier im Norden der Wandel der Arbeitswelt nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Land vollziehen. Dann werden Menschen in Zukunft – ständig oder temporär – dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. An den Küsten, Buchten und Seen des Nordens. Dann werden die innovativen Energien der creative class der Metropolen und der Pioniere im ländlichen Raum gemeinsam neue Impulse für eine neue nachhaltige Ökonomie setzen.

 

Mit mobilen PopUp-CoWorking-Spaces wollen wir in einem Design-Thinking getrieben Prototyping die Voraussetzungen für diese Entwicklung testen. Wir wollen Stadt- und Landmenschen inspirieren, selbst Freiräume für neues Arbeiten auf dem Land zu schaffen.

Wir glauben, dass so neue, produktive Netzwerke zwischen Wissensarbeitern und Handwerkern, Landwirten und anderen Selbständigen auf dem Land entstehen. Und dass diese Netzwerke innovative, nachhaltige Lösungen für Energiewende, Agrarwende, postfossile Mobilität oder neue Wohnkonzepte erzeugen können.

Im Sommer 2018 werden wir mit einem mobilen CoWorking-Space, aufbauend auf dem RESPACE-System, in der attraktiven ländlichen Region zwischen Hamburg, Kiel und der Ostseeküste unterwegs sein. An Seeufern, Stränden, in alten Dorfkernen und Gutshöfen werden wir Station machen um zu erproben, wie ein solches Angebot von den Wissensarbeitern in den Städten angenommen wird, und wie die Menschen im ländlichen Raum es akzeptieren. Wir bieten attraktive Arbeitsplätze, besten Internetzugang, entspannte Atmosphäre, Foodtrucks und immer einen attraktiven Standort.

In Design-Thinking-Workshops werden wir an Themen, die Vereine und Unternehmen aus der Umgebung zu uns bringen arbeiten, und so Ideen des neuen Arbeitens in den ländlichen Raum tragen. Workshops und Seminare zu weiteren Themen der neuen Arbeit und der Digitalisierung (Kanban, Sketchnoting, 3D-Druck, VR, Hausautomatisierung, Tiny Houses, Urban Gardening etc.) sowie Informationen rund um das Thema CoWorking, dazu guter Kaffee und gute Getränke in sommerlich-entspannter Atmosphäre werden interessiertes Publikum anziehen.

Verlauf des Projekts nach der Prototyping-Phase

Ein wesentliches Ziel der PopUp-CoWorking-Spaces ist es, Menschen auf dem Land dazu zu inspirieren, selbst CoWorking-Spaces zu entwickeln – in ihrer alten Scheune, ihrer Schmiede
oder dem alten Dorfkrug. Aufbauend auf den Erfahrungen, die wir im Prototyping gesammelt haben, werden wir sie beraten und mit einem Qualifizierungsprogramm „How to CoWork“, an dem erfahrene Space-Betreiber teilnehmen, für ihr Vorhaben fit machen. Jene, die diesen Weg gehen wollen, werden wir coachen und durch den Aufbau einer zentralen Infrastruktur unterstützen.

Dafür arbeiten wir mit dem „Masterplan Mobilität“ der KielRegion zusammen, um neue Mobilitätskonzepte zwischen Stadt und Land zu entwickeln. Zudem werden wir online-Tools für Buchung, Veranstaltungen, Vermarktung etc.
bedarfsbezogen bereitstellen. Wenn das Prototyping es bestätigt, wäre auch ein „wanderndes FabLab“ interessant.

Das Projekt ist offen für die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die Inhalte und Ressourcen miteinbringen, und die ähnliche Werte und Ziele mitbringen.

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