Das neue Domizil der Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein, im Atelierhaus im Anschapark, gewinnt weiter an öffentlicher Aufmerksamkeit.
Der Einladung zu einem Tag der offenen Tür, der von SchülerInnend der Humboldtschule organisiert wurde, folgten mehr als 500 Menschen.
Sie hatten Gelegenheit, sich über das Gelände und Pläne zur Umnutzung der ehemaligen Krankenhausgebäude zu erkundigen. Unterstützt wurde die Aktion von einigen prominenten KielerIinnen und Kielern, wie Bürgermeister Peter Todeskino oder dem Kreisvorsitzenden der SPD, Rolf Fischer. Erstaunt zeigten sich viele BesucherInnen über das große Potenzial des Geländes. Da Kiel nur über wenige derartige Objekte mit großer Ausstrahlung und Bedeutung als Denkmal verfügt, zeigten sich viele Menschen skeptisch gegenüber Plänen, hier Gebäude abzureißen, um Wohnungen zu bauen. Hoffnungen bestehen vor allem für den Erhalt der Gebäude, die den Anscharpark umranden. Hier werden Pläne für eine kulturwirtschaftliche Nutzung erarbeitet, die den Gedanken, Kiel zur kreativen Stadt zu entwickeln, stärken sollen.